Sieg in Königshofen

HG Königshofen/Sachsenflur vs. HSG Mannheim (17:32)

Flippers überrennen den Gegner!

Vergangenen Samstag reisten die Handballdamen aus Seckenheim zur ihrer längsten Auswärtsfahrt nach Königshofen an, wo sie den nächsten Kantersieg verbuchen konnten.
Die Anreise war für die Flippers natürlich kein Problem, so war man doch weitaus längere Strecken aus der BWOL noch gewohnt.

Verzichten musste man weiterhin auf die verletzte Anne Wild sowie auf Nadine Titze und ihre Rückraumfackel, dafür konnte das Team den Neuzugang Anna Pagani erstmals auf der Spielfläche begrüßen.
Auch Trainer Siggi Oetzel verweilte noch im Urlaub, doch auf Ersatzcoach Anke Schalk war wieder Verlass.

Allerings hatten die Flippers Schwierigkeiten ins Spiel zu kommen. Nach fünf Minuten stand es erst 1:2 für die Gäste. Viel zu viele Chancen wurden wieder liegen gelassen, freie Bälle sowie Strafwürfe fanden den Weg nicht an der gut aufgestellten Torfrau des Gegners vorbei.
„Wir hatten eine katastrophale Chancenverwertung in der ersten Halbzeit, da müssen wir dringend dran arbeiten.“, kritisierte Spielführerin Caro Vreden.

In der 17. Minute lag man dann plötzlich mit 8:5 hinten, worauf Anke Schalk die notwendige Auszeit nahm. Sie fand die richtigen Worte und half ihren Mädels den Schalter umzudrehen. Auch die Einwechslung von der routinierten Martina Koch hat wohl einiges dazu beigetragen. Sie brachte wieder Ruhe in das Angriffsspiel und verteile schön die Bälle, sodass sich die Seckenheimerinnen mit einem 9:13 in die Pause verabschieden konnten.

Nach dem Wiederanpfiff wurden die Gegnerinnen dann förmlich überrannt. Oftmals scheiterten sie an der starken, aggressiven Abwehr um Cora Goldmann oder aber an Torfrau Sarah Kral-Meinhardt, die wieder einen sehr guten Tag erwischt hat.
Ballgewinne wurden gut genutzt, sodass man viel über die erste und zweite Welle spielen konnte, aber auch der Positionsangriff konnte sich sehen lassen.
„Wir waren plötzlich wie ausgewechselt, verglichen mit den ersten 15 Minuten.“, staunte Nathalie Schützdeller.

„Wir haben in der zweiten Hälfte wirklich schönen Handball gespielt und haben dem Gegner kaum eine Chance gelassen.“, freute sich Anke Schalk nach der Partie.
Aber auch Laura Kettling fand lobende Worte für den Ersatzcoach: „Anke hat diese Aufgabe wirklich gut gemeistert und wir sind ihr für ihren enormen Einsatz sehr dankbar.“

So stand es letztlich 17:32 und die Flippers konnten die nächsten, verdienten zwei Punkte mit nach Hause nehmen, was beim heutigen Spiel definitiv an der überzeugenden Mannschaftsleistung sowie dem enormen Willen lag.

Jetzt verabschiedet sich das Team erstmal in eine längere Spielpause ehe es dann am 27.10. zum nächsten Gegner nach Dielheim geht. Bis dahin wird weiter intensiv an den Schwachstellen gefeilt, damit man in vier Wochen noch härter angreifen kann.
Beim nächsten Spiel wird auch Siggi Oetzel sein Debüt geben und kann dabei dann auf den vollen Kader zurückgreifen.

Für die HSG spielten:

Sarah Kral-Meinhardt und Stella Gudenau (beide im Tor), Nathalie Schützdeller (4/1), Anna Pagani, Vi Nguyen, Carla Wiegand (7), Leah Ziegler (5), Elena Weiser, Martina Koch (5/1), Caroline Vreden (5), Cora Goldmann (1), Monja Lorenz (5)

Trainiert von Anke Schalk
Betreut von Rolf Bellmann

Sieg gg Viernheim

HSG Mannheim vs. TSV Viernheim (31:21)

Kantersieg zum Start in die neue Runde!

Am vergangenen Sonntag konnten die Handballerinnen aus Seckenheim – im Rahmen des TSG-Aktionswochenendes – einen gelungenen Saisonbeginn im Derby gegen den TSV Viernheim feiern.

Verzichten musste man auf den neuen Übungsleiter Siggi Oetzel, der aus dem Urlaub die Daumen drückte und auch die beiden Leistungsträgerinnen Anne Wild und Nadine Titze konnten nicht am Spielgeschehen teilnehmen.
Dafür lief allerdings Nathalie Schützdeller auf der Rückraum Links Position zu Hochtouren auf und überragte mit ihren zwölf Treffern das Spiel und Caro Spilger konnte ihr Comeback gleich mal mit drei Toren besiegeln. Verlass war – wie schon oft zuvor – auf das Torhüterinnen-Duo Sarah Kral-Meinhardt und Stella Gudenau, die beide solide Leistungen zeigten und so dem Team die nötige Sicherheit gaben.

Den Start in die Partie hatten die Flippers allerdings etwas verschlafen, sodass es nach zehn Minuten erst 3:2 stand, doch ließ man weiteres Annähern des Gegners nicht weiter zu. Schnell fand man in das Spiel hinein und konnte sich bis zu einem 13:8 zur Pause absetzen.

Auch wenn die erste Hälfte mit passablen Leistungen begann, war doch definitiv Luft nach oben. Das alt bekannte Problem der Chancenverwertung machte sich auch diesmal wieder bemerkbar, zu oft scheiterte man an der gegnerischen Torfrau.
Doch Anke Schalk, die als Ersatzcoach fungierte und dabei eine glänzende Figur machte, fand in der Pausenansprache die richtigen Worte:

Nach dem Wiederanpfiff konnten die Flippers blitzschnell die Führung weiter ausbauen, während die Gäste Schwierigkeiten hatten wieder zurück ins Spiel zu finden. So stand es nach 37 Minuten 20:8 für die Heimmannschaft, womit die Partie auch vorzeitig entschieden war. Zwar ruhten sich die Seckenheimerinnen zum Ende etwas auf dem Vorsprung aus, doch letztlich konnte man das Spiel mit zehn Toren absolut verdient gewinnen und die ersten zwei Punkte in der heimischen Halle halten.

„Das war ein gelungener Start und so kann es gerne weiter gehen.“, freute sich die Spielführerin Caro Vreden nach dem Spiel.
Und auch Nathalie Schützdeller zeigte sich euphorisch: „Wir konnten heute zeigen, wer wir sind und dass wir den Aufstieg wirklich wollen und auch schaffen können!“
Allerdings fand die langjährige HSGlerin auch kritische Worte: „Wir können an dieser Leistung jetzt anknüpfen, müssen aber gerade im Topspiel gegen Nußloch definitiv noch eine Schippe drauf legen.“

Nächste Woche geht es dann zur längsten Auswärtsfahrt der Saison zur HG Königshofen/Sachsenflur.

Für die HSG spielten:
Sarah Kral-Meinhardt und Stella Gudenau (beide im Tor), Nathalie Schützdeller (12/5), Vi Nguyen, Carla Wiegand (2), Leah Ziegler (4/2), Elena Weiser, Caro Spilger (3), Martina Koch (2), Caro Vreden (6), Cora Goldmann (2), Monja Lorenz

Trainiert von Anke Schalk
Betreut von Rolf Bellmann (Physio) und Anne Wild (verletzt)

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Vorschau HSG Mannheim vs. TSV Viernheim

Das Warten hat ein Ende!

Am Sonntag, den 22.09., treten die Handballerinnen der TSG Seckenheim zum Saisonauftakt gegen den benachbarten TSV Viernheim an, damit haben die Flippers gleich zum ersten Spiel ein Derby.

Die letzten zwei Wochen wurden nochmal genutzt, um sich intensiv auf die Runde sowie auf den ersten Gegner vorzubereiten. Auch konnte man einige Spielabläufe in zahlreichen Trainingsspielen verinnerlichen und nochmal optimieren. Die Neuzugänge konnten sich weitestgehend integrieren und das Team ist eingespielter denn je.
„Wir sind heiß auf das erste Spiel und werden natürlich alles geben.“, so die Spielführerin Caro Vreden nach dem finalen Training.

Als Absteiger aus der BWOL mit dem Ziel Wideraufstieg gehen die Flippers wohl als Favorit in die Partie, doch die Mannschaft sieht das bevorstehende Spiel als kein Leichtes an.
„Wir haben in der letzten Runde oft vermeintlich schwächere Gegner unterschätzt, dieser Fehler wird uns so schnell nicht mehr passieren.“, so die langjährige HSGlerin Nathalie Schützdeller.

Verzichten müssen die Flippers leider auf Trainer Siggi Oetzel, der sich gerade im Urlaub befindet. Dafür wird die ehemalige Spielerin Anke Schalk als Ersatzcoach auf die Bank zurückkehren. „Anke wird uns mit ihrem enormen Fachwissen und ihrer weitreichenden Spielerfahrung auch als Coach eine große Hilfe sein.“, ist sich Laura Kettling sicher, die selbst urlaubsbedingt nicht dabei sein kann.

Leider kann die Heimmannschaft auch bei den Spielerinnen nicht aus den Vollen schöpfen, dafür wird aber Caro Spilger (ehem. Trummer) ihr Comeback geben und sicherlich mit ihrer Rückraumfackel für Aufregung sorgen.

Die Flippers sind also bereit und freuen sich auf den Start der neuen Runde. Am Sonntag geht es um 18 Uhr in der heimischen Halle los. Dafür braucht das Team reichlich Unterstützung, also kommt alle vorbei und unterstützt unsere Flippers bei dem gemeinsamen Ziel #Wiederaufstieg!
#wirkommenwieder

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Neue Runde, neues Glück – die Flippers melden sich zurück!

Die Handballerinnen der TSG Seckenheim treten in der kommenden Runde in der Badenliga an. Nachdem der Abstieg aus der BWOL schmerzlich verarbeitet wurde, konnte das Team nach vorne schauen und sich auf die nächsten Ziele konzentrieren.

Auch wenn die Vorbereitung teilweise recht chaotisch ablief und der ohnehin schon kleine Kader durch einige Urlaube selten vollständig trainieren konnte, fühlen sich die Spielerinnen doch fit und bereit für die neue Runde.

Es konnten einige Trainingsspiele gegen schwächere sowie gleichstarke Mannschaften gewonnen werden. Auch spielten die Flippers gegen den Erstligisten aus Ketsch, wo sie zumindest die ersten vierzig Minuten eine sehr gute Leistung zeigten, bis die Kräfte nachließen.

Glücklicherweise blieb der Kader so zusammen, weshalb die zwei Neuzugänge sich schnell ins Team integrieren und eingewöhnen konnten.

Auf den Außenpositionen zählen die Flippers auf:
Carla Wiegand, auf deren Schnelligkeit und Kontergefährlichkeit gesetzt wird. Monja Lorenz und ihren unerbittlichen Kampfgeist. Nathalie Schützdeller und ihre variablen Würfe. Und Vi Nguyen.

Im Rückraum:
Nadine Titze, die zum Ende der letzten Saison auf Platz Zwei der Torschützenliste stand. Anne Wild, auf deren Übersicht sich die Flippers verlassen können. Leah Ziegler und ihre enorme Durchschlagskraft. Nathalie Schützdeller und ihre überraschenden Würfe aus der hinteren Reihe. Vanessa Hübschen. Und die Neuzugänge Martina Koch, die das Team mit ihrer Erfahrung unterstützen wird sowie Elena Weiser, die als junges Talent frischen Wind in die Mannschaft bringt. Auch hofft man, dass Caro Trummer und ihre Wurfgewalt für einige Spiele wieder zurückkehren wird.

Am Kreis setzen die Flippers auf Abwehrchefin Cora Goldmann und die wieder gewählte Spielführerin Caro Vreden.
Und im Tor verlässt sich das Team auf Stella Gudenau, die in der letzten Runde viel Sicherheit gab sowie Sarah Kral-Meinhardt und ihre Konterpässe.

„Quantität ist ja nicht gleich Qualität. Auch wenn wir ein kleinerer Kader sind, bin ich fest davon überzeugt, dass wir gut aufgestellt sind. In jeder Spielerin steckt das Potenzial der BWOL und das möchten wir beweisen.“, so Laura Kettling.

Das Team hinter dem Team besteht wieder aus den Physiotherapeuten Rolf Bellmann und Simone Bauer, Torwarttrainer Jonnhy Alt, Betreuerin Anke Schalk, Zeitnehmer Wolfgang Krist, aus der sportlichen Leiterin Laura Kettling sowie dem neuen Trainer Siggi Oetzel.

Siggi (57 Jahre) kommt aus Dudenhofen aus der Pfalz und war dort viele Jahre als Kreisspieler und später als Trainer tätig. Mit der ersten Herrenmannschaft der HSG Dudenhofen/Schifferstadt konnte er einige Erfolge und Aufstiege feiern.
„Mein Fokus liegt klar auf dem TEAM Gedanken. Sowohl im Angriff als auch in der Abwehr kann man nur langfristig erfolgreich sein, wenn die einzelnen Spielerinnen sich als Mannschaft präsentieren.“, so der neue Trainer.

Im Training legt er viel Wert auf spielerische Elemente, individuelle Schulungen, Weiterentwicklung bzw. Neubildung verschiedener Abläufe und Taktiken sowie Entscheidungstraining.
„Wir sind uns sicher, dass wir den richtigen für diese Aufgabe gefunden haben. Es harmoniert hervorragend mit Siggi und wir sind alle sehr zufrieden.“, freute sich Laura Kettling.

Und auch sein erster Eindruck vom Team stimmt: „Alle Spielerinnen sind sehr konzentriert und nehmen mit großer Einsatzbereitschaft am Training teil, was mir sehr gut gefällt. Dass dieses Team Potenzial hat, ist unübersehbar.“

Der neue Übungsleiter ist sich der bevorstehenden Herausforderung trotzdem bewusst: „Wir sind ein kleiner Kader, das wusste ich aber bereits vor meinem Engagement. Speziell in dieser Situation bauen wir natürlich auf eine verletzungsfreie Saison, viel Glück brauchen wir auch. Aber das einzige Ziel als Absteiger, bei dem der Kader weitestgehend zusammengeblieben ist, kann nur der Aufstieg sein.“

Das Team hat also das Ziel klar vor Augen: Der sofortige Wiederaufstieg in die eigentlich beheimatete BWOL soll es werden.
„Uns zeichnet vor allem unser Teamgeist aus. Alle ziehen an einen Strang und stehen zu 100 Prozent hinter dem gesetzten Ziel. Wir freuen uns aber vor allem riesig, dass es endlich wieder losgeht“, so Caro Vreden.

Und das Warten hat auch bald ein Ende. Schon am 22.09 beginnt die Saison für die Flippers gleich mit einem Derby gegen den benachbarten TSV Viernheim.
Besonders freut sich das Team aber auf die Partien gegen die SG Nußloch, die ebenfalls als Absteiger aus der BWOL in diese Liga kommen und vermutlich ähnliche Ziele anstreben.
„Das werden sicherlich interessante Begegnungen.“, so Laura Kettling.

In dieser Runde erwartet die Mannschaft einige Spiele dieser Art. Kommt also alle immer fleißig vorbei, um das Team bei ihren Vorhaben zu unterstützen!
#Wiederaufstieg #wirkommenwieder

 

Hier ist der Spielplan der anlaufenden Saison zur Übersicht:

DATUM ZEIT HEIM GAST
So, 22.09.2019 18:00 HSG Mannheim TSV A Viernh’m
Sa, 28.09.2019 18:00 HG Kön/Sachs HSG Mannheim
So, 27.10.2019 15:30 TV Dielheim HSG Mannheim
So, 03.11.2019 15:30 SG Heddesheim HSG Mannheim
Sa, 09.11.2019 17:00 HSG Mannheim TV Brühl
So, 17.11.2019 14:30 SG Nußloch HSG Mannheim
Sa, 23.11.2019 17:00 HSG Mannheim TSV Rot
Sa, 07.12.2019 16:00 TSV Rintheim HSG Mannheim
Sa, 14.12.2019 17:00 HSG Mannheim HG Saase
Sa, 18.01.2020 19:00 HSG Mannheim SG Heddesheim
So, 26.01.2020 18:00 TSV A Viernh’m HSG Mannheim
Sa, 01.02.2020 19:00 HSG Mannheim HG Kön/Sachs
So, 09.02.2020 18:00 HG Saase HSG Mannheim
Sa, 15.02.2020 19:00 HSG Mannheim TSG Wiesloch
Sa, 07.03.2020 19:00 HSG Mannheim TV Dielheim
Sa, 14.03.2020 17:30 TV Brühl HSG Mannheim
Sa, 21.03.2020 17:00 HSG Mannheim SG Nußloch
Sa, 28.03.2020 16:00 TSV Rot HSG Mannheim
Sa, 18.04.2020 17:00 HSG Mannheim TSV Rintheim
Sa, 25.04.2020 17:30 TSG Wiesloch HSG Mannheim

 

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Männer 3 | HSG Herren 1c sind Meister!!

 

Mit 337:260 Toren und 20:4 Punkten ist die dritte Handballmannschaft der HSG Mannheim
Meister der Kreisklasse 4. Nachdem die Vorsaison mit einem Platz im Mittelfeld
abgeschlossen wurde, waren die Erwartungen nicht sehr hoch. Mit dem Meistertitel hat auf
jeden Fall niemand gerechnet. Umso mehr freut sich die Mannschaft um Spielertrainer
Marc Schauer über diesen Erfolg.
Dabei sah es zu Beginn der Saison für die Handballer der TSG Seckenheim überhaupt
nicht danach aus. Der Start mit 2:4 Punkten war ziemlich missglückt. Im ersten Spiel
wurde man gleich kalt erwischt. Die Gegner hatten bereits ihr drittes Spiel und waren gut
eingespielt, für die neu formierte HSG dagegen war es die erste Begegnung. Die zweite
Niederlage musste man in Schriesheim hinnehmen, wo man zwar gut spielte, aber mit
dem stark eingeharzten Ball nicht klarkam und letztlich auch aufgrund der mangelhaften
Chancenverwertung scheiterte. Danach startete die HSG eine wahre Erfolgsserie mit neun
Siegen in Folge, die am Ende zur Meisterschaft führte. Die Mannschaft steigerte sich von
Spiel zu Spiel. Höhepunkt der Saison war der überragende 37:19-Sieg im vorgezogenen
Endspiel gegen Schriesheim.
Der Stamm der Mannschaft besteht bereits seit einigen Jahren. Dennoch ist es immer
wieder erforderlich, das Team mit neuen und vor allem jungen Spielern zu ergänzen. So
stießen Franz Kettner und Marc Bogenstahl ins Team, konnten dieses aber
verletzungsbedingt leider nicht lange verstärken. Mit Kai Hennesthal und Luis Schröder
kamen dann im Verlauf der Saison zwei junge Spieler aus der ehemaligen A-Jugend hinzu
und waren gleich eine echte Verstärkung. Ergänzt wurde die Mannschaft gelegentlich
durch Spieler wie Moritz Gropp, Paul Heuse oder Leon König, die gerne mitspielten und
auch wesentlich mit zum Erfolg beitrugen.
Mit zunehmender Spielzeit merkten die Herren 1c, dass etwas Großes zu erreichen war.
Diese Chance wollte man nutzen. Der Trainingsbesuch war entsprechend gut, sodass
Marc Schauer die Mannschaft bestens vorbereiten konnte. Die 1c ist ein eingeschworenes
Team, bei dem der Spaß am Handball stets im Vordergrund steht. Die Erfolgsserie
schweißte sie noch mehr zusammen. Es gelang, die gute Stimmung auch auf den Platz zu
bringen. Die Stärke der Mannschaft war, dass sie nicht von einem oder wenigen Spielern
abhängig, sondern auf allen Positionen gleichmäßig stark besetzt ist. Beste Werfer waren
Thorsten Tapenko mit 53, Kai Hennesthal mit 43 und Robin Wagner mit 40 Treffern.
Alle sind mächtig stolz, auf das, was sie gemeinsam erreicht haben und freuen sich schon
auf die kommende Saison. Zuerst aber gilt es, den Meistertitel zu feiern. Die Planungen
sind schon im Gange.

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Frauen Flippers stehen vor Veränderungen

Die Handballerinnen der TSG Seckenheim sind am Wochenende nach 21 Jahren in der BWOL als Drittletzter in die Badenliga abgestiegen.

Letztlich hat die Mannschaft gegen die falschen Gegner gepunktet. Während man gegen die Spitzteams – unter anderem gegen die beiden Aufsteiger Wolfschlugen sowie Schozach-Bottwartal – überragende Leistungen ablieferte, konnte man gegen die direkten Abstiegskonkurrenten nicht überzeugen. Die desaströse Hinrunde, in der man gerade mal 8 Punkte verbuchen konnte, machte es in der Rückrunde sehr schwer aus dem unteren Drittel herauszukommen. Aber auch die knappen Niederlagen in Nußloch und Waiblingen waren im Grunde schon Vorentscheidungen.

Trotzdem gab die Mannschaft nicht so schnell auf und zeigte wahren Kampfgeist in den letzten Partien.
Doch am Ende der Saison war der Abstieg leider unvermeidlich und auch wenn man die Hoffnung bis zum letzten Spieltag nicht verlor, musste man doch mit diesem unschönen Ausgang rechnen, weshalb schon frühzeitig erste Gespräche geführt worden sind.

Nachdem dieser erste Schock nun halbwegs verarbeitet wurde, gilt es nach vorne zu schauen und wichtige Fragen für die nächste Runde final zu klären, denn es wird Veränderungen geben:

Zunächst muss man sich leider von David Pollok verabschieden. Der ehemalige Übungsleiter hat die Mannschaft im Dezember von Peter Jano übernommen und wird nun nach vielen Jahren seine Trainerkarriere erstmal beenden.
„Auch wenn wir den Abstieg leider nicht verhindern konnten, möchte ich mich für den starken Einsatz in den letzten Monaten bedanken und wünsche dem Team viel Glück für die nächste Runde. Ich bin nach wie vor von dem Potenzial der Mädels überzeugt und denke, dass sie durchaus in der Lage sind den direkten Wiederaufstieg anzupeilen.“

Der neue Trainer wird Stephan Pfirmann sein, der am Dienstag bereits sein erstes Training mit der Mannschaft absolvierte.

Auch im Kader wird es zwei Abgänge geben. Hannah Edelmann wird die HSG Mannheim in Richtung TV Brühl verlassen, um dort aufgrund des baldigen Staatsexamens etwas kürzer zu treten.
Anke Schalk wird nach 27 Jahren Handball spielen ihre Karriere beenden. Doch glücklicherweise wird das Team nicht gänzlich auf sie verzichten müssen, da sie in der kommenden Runde als Betreuerin zurückkehren wird.
„Ich freue mich jetzt mal auf einen Sommer ohne Training, aber ganz ohne Handball geht es nun mal doch nicht,“ so die erfahrene Spielmacherin.

Ansonsten freuen sich die Vereinsverantwortlichen darüber, dass der Kader im Grunde so zusammen bleiben wird um nächste Saison hochmotiviert in der Badenliga anzugreifen.

„Wir haben uns das gemeinsam eingebrockt, jetzt kämpfen wir uns auch gemeinsam wieder heraus,“ so die langjährige HSGlerin Nathalie Schützdeller.

„Es wird zwar noch sehr viel Arbeit auf uns zukommen, doch die Mission Wideraufstieg steht in den Startlöchern,“ freute sich Laura Kettling.

Nun verabschieden sich die Flippers aber erstmal aus dieser unschönen Saison und genießen die verdiente Pause, bevor es dann im Juni mit der Vorbereitung weiter geht.

Mannschaftsfoto richtig

Frauen TSV Wolfschlugen vs. HSG Mannheim (31:24)

Ein Abschied

Am vergangenen Samstag spielten die Seckenheimer Handballerinnen ihr letztes Spiel in dieser Saison und leider auch das vorerst letzte Spiel in der BWOL gegen den TSV Wolfschlugen.

Die Partie stand schon vor Beginn unter keinem guten Stern. Nachdem die Abstiegskontrahenten Bönnigheim und Nußloch zuletzt beide gewonnen hatten, war klar, dass die Mission Klassenerhalt aus eigener Kraft nicht mehr möglich ist.
Die beiden Konkurrenten mussten verlieren, die Flippers mussten gewinnen.
Ausgerechnet reiste das Team von David Pollok dann zum frisch aufgestiegenem TSV Wolfschlugen, der mit diesem Sieg auch noch die Meisterschaft besiegeln konnte.
Doch das Team war guter Dinge, so zeigte man doch schon oft zuvor, dass die Spitzenteams manchmal leichter zu bezwingen waren, als die direkte Konkurrenz.

Doch leider kam es schon zu einer Vorentscheidung. Die SG Nußloch spielte bereits um 16:30 Uhr und so verfolgten die Flippers während der Hinfahrt gebannt den Liveticker, alle Daumen gedrückt für den Nußlocher Gegner Göppingen – leider vergeblich. Die SG Nußloch konnte einen letzten Sieg verbuchen, wodurch die HSG Mannheim fest abgestiegen ist.
Damit war die Motivation für die bevorstehende Partie auch dahin und die Flippers resignierten schnell, dass auch in Wolfschlugen an diesem rabenschwarzen Tag nichts zu holen sein wird.
Zwar konnte man den Meister nicht mehr groß ärgern, doch das Team von David Pollok konnte sich mit einer respektablen Leistung aus der BWOL verabschieden.

Mit diesem historischen Abstieg endet eine Ära bei der HSG Mannheim. 21 Jahre waren die Flippers ein Bestandteil der BWOL und so möchte die Mannschaft diesen Ausrutscher relativ schnell wieder bereinigen. Wie es aber nächste Runde genau weiter gehen soll, klärt sich in den nächsten Tagen.

Die HSG-Frauen gönnen aber dem TSV Bönnigheim den Klassenerhalt und freuen sich auf weitere Begegnungen mit der SG Nußloch, denn da ist definitiv noch eine offene Rechnung zu begleichen.

Nun aber verabschieden sich die Flippers erstmal in die Pause und möchten sich nochmal bei den treuen Seckenheimer Fans bedanken.

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Frauen TuS Steißlingen vs. HSG Mannheim (27:26)

Krimi in Steißlingen

Am vergangenen Samstag reisten die Handballerinnen aus Seckenheim zum Drittplatzierten nach Steißlingen und konnten sich dort wieder mal nicht selbst belohnen.
Nach fast vierstündiger Busfahrt kamen die Flippers zwar müde, aber dennoch hochmotiviert beim Gegner an. Denn die Vorgabe war klar: Die zwei Punkte sollten mit nach Hause, der Bus sollte auf der Rückfahrt brennen.
Die Spannung dieser Partie war von Anfang an zu spüren, so ging es doch auf beiden Seiten um viel.
Beide Teams schenkten sich einen wahren Kampf auf dem Spielfeld, sodass sich niemand absetzen konnte. Von einem aufgrund der Tabellensituation auszugehendem Klassenunterschied war keine Spur.
Im Grunde spielten die Seckenheimerinnen eine gute erste Hälfte, nur das ein oder andere unglückliche Kreisanspiel kam nicht an und auch die technischen Fehler häuften sich an manchen Stellen. Ab und zu belohnte man sich auch einfach nicht selbst für gute Abwehraktionen, indem man den gerade gewonnen Ball hektisch zurück in die Hände des Gegners passte.

„Unser Plan ging eigentlich voll auf, doch wir halten den Gegner durch einfache Ballverluste immer wieder im Spiel,“ ärgerte sich David Pollok nach der Partie.

Zur Pause stand es dann 13:11 für Steißlingen und die zweite Hälfte versprach ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Den Beginn verschliefen die Flippers, sodass es schnell 15:11 stand, für den Gegner schien ein möglicher Sieg schon näher gerückt zu sein. Doch die HSG-Frauen fanden zurück ins Spiel und holten diese Vier-Tore Führung in einem Lauf wieder auf. Von da an war wieder alles offen.

In den letzten drei Minuten kam es dann zum Krimi in Steißlingen: Es stand 25:25, Leah Ziegler erhielt zunächst eine umstrittene Zeitstrafe, die die Mannschaft aber gut kompensieren konnte. Im Angriff gerieten die Seckenheimerinnen ins Zeitspiel, doch auf Nadine Titze war Verlass und sie netzte ihren zehnten Treffer zum 25:26 ein. Dann kam eine Spielerin aus Steißlingen frei zum Wurf, welchen die sehr gut aufgestellte Sarah Kral-Meinhardt parierte. Von da an dachten die Flippers schon, dass hier ein Punktgewinn drin sein müsste.
Im Angriff erlaubte man sich einen Fehlwurf aus der zweiten Reihe, was die gegnerische Torfrau nutze und einen Tempogegenstoß einleitete, der zum Ausgleichstreffer führte. Aber man hatte noch eine Minute, um dieses Spiel noch für sich zu entscheiden. Doch dann unterlief den Seckenheimerinnen ein Fehlpass, sodass die Steißlingerinnen in den letzten Sekunden alles klar machten.

Ein ganz bitteres Ergebnis für die Flippers. Doch die letzte Situation war nicht spielentscheidend, viel mehr die häufigen technischen Fehler im Angriff kosteten letztlich den Sieg. Aber einen Punktgewinn hätte die Mannschaft nach dieser herausragenden, kämpferischen Leistung wirklich verdient.

Nun müssen die Flippers auf die Schützenhilfe der anderen Mannschaften hoffen und am letzten Spieltag in Wolfschlugen alle Kohlen ins Feuer werfen, um den Klassenerhalt doch noch zu realisieren.

Für die HSG spielten:
Stella Gudenau und Sarah Kral-Meinhardt (beide im Tor), Nathalie Schützdeller (1), Anne Willd (1), Anke Schalk, Carla Wiegand, Leah Ziegler (3/2), Nadine Titze (10/1), Carmen Ringler (1), Hannah Edelmann (5), Caro Vreden (1), Cora Goldmann (2), Monja Lorenz (2)

Trainiert von David Pollok
Betreut von Rolf Bellmann (Physio) und Laura Kettling (sportliche Leitung)

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Männer 3 | HC MA-Neckarau – HSG Mannheim 24:29 (10:15)

Die Herren 1c setzen ihre Erfolgsserie fort. Mit dem Auswärtssieg in Neckarau machen die
Handballer der TSG Seckenheim die Meisterschaft in der Kreisklasse 4 vorzeitig perfekt.
Zunächst sah alles nach einem lockeren Sieg aus. Nach gut 20 Minuten führte die HSG
bereits souverän mit 7:14. Man fühlte sich wohl schon zu sicher und wurde etwas
nachlässig. Die Zielstrebigkeit im Angriff fehlte nun ein wenig, in der Defensive ließ man
die Gastgeber zu einfach zum Torerfolg kommen. Der Vorsprung schmolz über den
Pausenstand von 10:15 bis auf 22:24 dahin. Die Partie wurde auch zunehmend
hektischer. Zahlreiche Zeitstrafen auf beiden Seiten waren die Folge. Rechtzeitig besann
sich die HSG jedoch auf ihre Stärken und schaltete einen Gang hoch. Vier Tore in Folge
zum 22:28, darunter ein direkter Treffer von Torhüter Mario Kaufmann, machten den Sieg
klar. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten in dieser Saison hat sich die Mannschaft
stetig gesteigert und die letzten acht Spiele alle zum Teil recht deutlich gewonnen. Die 1c
ist glücklich und sehr stolz über das Erreichte. Die Planungen für die Meisterschaftsfeier
können nun beginnen.

Mannschaftsaufstellung
Mario Kaufmann (1), Mark Boeke, Robin Wagner (2), Kai Hennesthal (5), Thorsten
Tapenko (1), Eric Schauer (2), Marc Schauer (4/2), Niko Rothbart (2), Moritz Gropp (6/1),
Andreas Rippert (1), Björn Rudde (5)

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Vorschau Frauen TuS Steißlingen vs. HSG Mannheim

Flippers erneut in der Außenseiterrolle

Am Samstag bestreiten die Handballerinnen aus Seckenheim die vorletzte Auswärtsfahrt nach Steißlingen und treffen dort auf den aktuellen Tabellendritten.
Der Gegner hat somit noch sehr gute Chancen auf einen Aufstiegsplatz zu rutschen. Die Flippers hingegen befinden sich auf dem 10. Platz und müssen unbedingt punkten um die Konkurrenten im Abstiegskampf auf Abstand zu halten. Beide Teams brauchen einen Sieg aus unterschiedlichsten Gründen, weshalb man einen wahren Kampf erwarten kann.

Das Hinspiel konnte die TuS Steißlingen mit einem Ergebnis von 22:31 klar für sich entscheiden, doch davon lässt sich das Team von David Pollok nicht beirren. Denn die erste Halbzeit wurde klar auf Augenhöhe gespielt, sodass die Flippers sogar mit 13:12 in die Pause gehen konnten. Der Grund für die damalige Niederlage war ein enormer Leistungsbruch in der zweiten Hälfte. Hier gilt es sich also zu revanchieren.

Dass die Seckenheimerinnen ein Favoritenschreck sein können, stellten sie schon oft unter Beweis. Gegen die Spitzenreiter SG Schozach-Bottwartal und TSV Wolfschlugen konnte man jeweils ein Unentschieden erspielen, gegen den Tabellenvierten gewann das Team 32:23. Zuletzt fegten die Flippers den direkten Tabellennachbarn mit 15 Toren aus der Halle. Beflügelt von diesen Ergebnissen werden die HSG-Frauen auch diese Aufgabe hochmotiviert annehmen.

Leider konnte David Pollok krankheitsbedingt auch in dieser Woche nur bedingt am Trainingsbetrieb teilnehmen, legte somit aber die Spielvorbereitung in die fähigen Hände von Spielführerin Caro Vreden. Am Samstag ist der Kader aber wieder komplett.

Die Flippers sind mehr als bereit sich dieser Herausforderung zu stellen, wissen aber auch, dass sie der klare Außenseiter sind und hoffen diese Rolle wieder nutzen zu können. Der Mannschafts – und Fanbus fährt um 12:15 Uhr an der Schwabenstraße in Seckenheim ab. Mitreisende Fans sind immer willkommen!